Begleithundeprüfung = BHP / A

 

hierbei wird z.B. unter Anderem die Leinenführigkeit und Unbefangenheit, Freifolgen, Hinsetzen und Sitzenbleiben in Verbindung mit Herankommen,  Ablegen und Liegenbleiben, Ablegen des Hundes unter Ablenkung und Bringen eines weichen Gegenstandes sowie die Schussfestigkeit getestet.

 

 

Arbeitsprüfung mit Dummies Anfänger = APD / A

 

Der Retriever ist ein apportierfreudiger, unentbehrliche Helfer für die Arbeit z.B. bei der Jagd. Das Ziel dieser Prüfung ist es, die Arbeitsweise beim Apportieren, sowie seine allgemeine Wesensfestigkeit zu beurteilen. In Arbeitsprüfungen mit Dummies werden jagdähnliche Situationen simuliert. Dies soll dazu beizutragen, dass seine Apportiereigenschaften beibehalten und gefördert werden können.

 

 

Jugendprüfung für Retriever = JP/ R

 

Hier werden die natürlichen Anlagen des Junghundes im Hinblick auf seine Eignung und zukünftige Verwendung im vielseitigen Jagdgebrauch und als Zuchthund festgestellt. Die JP/R dient  dem Erkennen des Erb- wertes der Eltern, dessen Feststellung durch Prüfung möglichst vieler Nachkommen erleichtert wird. Die jagdethische Forderung weist dem Retriever seine Hauptaufgabe in der Arbeit nach dem Schuss zu. Darum haben die Richter ihr besonderes Augenmerk auf die Feststellung der Anlagen und Eigenschaften zu richten, die den sicheren Verlorenbringer befähigen und auszeichnen, nämlich sehr gute Nase, gepaart mit Finderwillen und Wesensfestigkeit, die sich in der Ruhe, in der Konzentration und im Durchhaltewillen bei der Arbeit zeigt. Der Deutsche Retriever Club e.V. (DRC) führt Jugendprüfungen zur Feststellung der jagdlichen Anlagen der Retriever durch.

 

Bringleistungsprüfung = BLP

 

Zweck der Bringleistungsprüfung für Retriever (BLP)

Die BLP ist eine Zucht- und Leistungsprüfung. Sinn und Aufgabe der Prüfung ist es, den Retriever im Hinblick auf seine natürlichen Anlagen, auf seine Verwendung für die Arbeit nach dem Schuss, auf seinen Gehorsam ohne Wildberührung und auf seine allgemeine Wesensfestigkeit zu beurteilen.

Die jagdethische Forderung weist dem Jagdhund seine Hauptaufga- be in der Arbeit nach dem Schuss zu. Darum haben die Richter ihr besonderes Augenmerk auf die Feststellung der Anlagen und Ei- genschaften zu richten, die den sicheren Verlorenbringer befähigen und auszeichnen, nämlich sehr gute Nase, gepaart mit Finder- und Arbeitswillen und Wesensfestigkeit, die sich in der Ruhe, Konzent- ration und im Durchhaltewillen bei der Arbeit zeigen.

Es muss höchste Aufgabe der Richter sein, die Hunde zu erkennen und herauszustellen, die durch ihre Anlagen für die Zucht des Jagdgebrauchshundes besonders wertvoll sind.

Bei der BLP sind also neben der gezeigten Leistung des Hundes dessen Anlagen mit in die Urteilsfindung einzubeziehen. Die Aus- bildung des Jagdhundes soll zum Zeitpunkt der Prüfung weitgehend abgeschlossen sein.

 

Verbandsprüfung nach dem Schuss = VPS

 

 

 

Quelle: DRC